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Karate ist eine Kampfkunst, die sich auf der heute zu Japan gehörenden Insel Okinawa unter chinesischem Einfluß entwickelte und seit Ende der fünfziger Jahre in Deutschland gelehrt wird. Die Bezeichnung Karate setzt sich zusammen aus den japanischen Begriffen Kara und Te. Dabei steht Te für die 'Hand' und Kara für 'leer'. Karate bezeichnet daher die 'leere Hand' und weist auf eine waffenlose Art der Selbstverteidigung hin. Bei der vollständigen Bezeichnung Karate-Do ist noch der Begriff Do angefügt, der mit 'Weg' übersetzt wird. Karate-Do ist demzufolge der Weg der leeren/unbewaffneten Hand. Der Zusatz Do, der in vielen anderen Kampfsportarten (JuDo, TeaKwonDo, ...) ebenfalls zu finden ist, weist darauf hin, daß das Erlernen dieses Kampfsports einem Weg gleicht, auf dem die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Karatekas (=Karateschüler/in) trainiert werden.
 
Karate beinhaltet die drei Bereiche Kihon, Kata und Kumite.

Im Kihon werden einzelne Grundtechniken (Fauststöße, Handkantenschläge, Fußtritte, etc.) oder auch entsprechende Kombinationen geübt. Die Effektivität der Techniken resultiert dabei aus einer ganzheitlichen Körperbeherrschung, die eine schnelle und präzise Ausführung der jeweiligen Technik zum Ziel hat. Das Festhalten und Umwerfen des Gegners ist im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten (z. B. Judo) nicht das primäre Ziel einer Attacke. 
 

Beim Kata werden die Grundtechniken zu fest definierten Bewegungsabläufen (Formen) kombiniert. Kata´s können einzeln oder als Mannschaft trainiert und bei Wettkämpfen vorgetragen werden. 
 

Personenbezogene Abwehr- und Angriffsübungen zusammen mit einem Partner finden innerhalb des Kumite statt. Kumite beinhaltet ebenso den freien Kampf (Jiyu Kumite). Wesentlich beim Kumite Training ist, daß der Gegner nicht wirklich getroffen wird. Jeder Angriff wird vor dem Körper des Gegners abgestoppt. Die noch verbleibende Distanz ist abhängig vom Niveau des Angreifers. Bei einem Karate-Meister (Sensei) handelt es sich hier um Millimeter.