01.12.2021

Wird Peter Joppich jemals zu alt sein?


Die CTG Mannschaft (links nach rechts): Trainier Jörg Schwanninger, Tim Schwanninger, Mark Perelmann, Rosario Vella und Peter Joppich. Foto: Jan von Uxkull-Gyllenband

Peter Joppich im Gefecht gegen Florian STADLBAUER (MTV München)

Foto: Jan von Uxkull-Gyllenband

Koblenzer Florettfechter wiederholt erfolgreich

Bei den deutschen Meisterschaften 2021 in Tauberbischofsheim erzielte Peter Joppich mit seinen 39 Jahren ein grandioses Ergebnis und holte sich im Einzelwettbewerb den Vizemeistertitel. Joppich, der erst seit kurzem wieder im Training war, setzte sich am Turniertag gegen viele starke junge Fechter durch. Im Viertelfinale bezwang er souverän den U20 Kaderfechter Laurenz Rieger mit 15 zu 7. Danach gewann Joppich im Halbfinale gegen den 14. der Weltmeisterschaft von 2018 Alexander Kahl knapp mit 15 zu 13. Erst im Finale konnte der Koblenzer gestoppt werden. Das mitreißende Gefecht endete mit 14 zu 15 für den Münchner Fechter Marius Braun. Die Koblenzer Fechter Rosario Vella und Tim Schwanninger schafften den Sprung unter die besten 32 und belegten den 22. und 32. Platz. Die Fechterinnen Cara Bohnen und Johanna Ivo erzielten am Turniertag den 66. und 70. Platz, wobei Cara Bohnen knapp den Sprung in die Direktausscheidung verpasste.

Im Mannschaftswettbewerb kletterte Joppich zusammen mit seinen Teamkollegen Mark Perelmann, Rosario Vella und Tim Schwanninger erneut aufs Podium. Der Mannschaft gelang ein bemerkenswerter 3. Platz. Das erste Gefecht gewannen die Koblenzer problemlos gegen die Fraktion aus Alfeld mit 45 zu 7. Im Gefecht unter den besten 8 Mannschaften konnte das Team aus Koblenz knapp gegen Weinheim mit 45 zu 43 gewinnen. Unter den besten 4 angekommen, mussten die Koblenzer sich den Hausherren vom Olympiastützpunkt aus Tauberbischofsheim 36 zu 45 geschlagen geben, welche auch am Ende den Gesamtsieg für sich beanspruchten. Anschließend im Gefecht um den dritten Platz setzte sich die CTG Koblenz in einem durchaus hitzigen Gefecht gegen den Münchner Turnverein mit einem sehr knappen 45 zu 43 durch. Ein großes Dank gilt dem FC Tauberbischofsheim, der sorgfältig der Pandemie bedingten Hygieneregeln durchsetzte und allen Fechtern wieder die erste deutsche Meisterschaft seit zwei Jahren ermöglichte.